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600 Jahre Schnett
Mit den nachfolgenden Veranstaltungen begeht der Ortsteil Schnett sein 600- jähriges Jubiläum. Nahezu alle Vereine aus Schnett werden die Feierlichkeiten begleiten. Auch das traditionelle Simmersbergfest im August wird unter dem Motto "600 Jahre Schnett" einen historischen Sonntag mit einer Rückschau in die Geschichte bekommen. Bitte beachten: Änderungen (insbesondere Uhrzeiten und Termine) vorbehalten
Am 30. Mai wird der 80. Gründungstag der Jugendherberge auf dem Simmersberg in Schnett gefeiert. Der Deutschen Jugendherbergsverband und die ortsansässigen Vereine laden alle Einheimischen und Gäste daher zu einem kleinen Fest ein. Die Jubiläumsfeier beginnt um 10 Uhr mit einem Berggottesdienst. Ab 13 Uhr startet ein gemütlicher Nachmittag bei Musik und Gesang.
Veranstaltungen
- Sonntag, 19.09.2010
10:00 - 14:00
9. Schnetter Skiroller-Berganstiegslauf - Sonntag, 26.09.2010
14:00 - 16:00
Modenschau „Mode im Wandel der Zeit“ - Freitag, 01.10.2010 - Sonntag, 03.10.2010
10:00 - 22:00
Tag der offenen Tür Bergwacht und Feuerwehr - Montag, 25.10.2010 - Dienstag, 26.10.2010
5. Thüringer Drachenflugtage - Samstag, 30.10.2010
19:00 - 22:00
Musikantentreffen im Hotel Frankenblick - Samstag, 27.11.2010 - Sonntag, 28.11.2010
14:00 - 18:00
Erlebnisweihnachtsmarkt im Hotel Frankenblick
Schnett
Die schieferbeschlagenen Häuser von Schnett schmiegen sich an den Südhang des markanten und wegen seiner Fernsicht bekannten Simmersberges (780 m) an.
Schnett gehört mit einer Höhe von 700 - 720 m zu den höchstgelegenen und schneesicheren Orten des oberen Waldgebietes.
Schnett gehört zu den ältesten Siedlungen des oberen Waldgebietes und wird 1410 erstmals urkundlich als "tzu der Sneid" oder 1492 als Schneyd erwähnt.
Beide Namen lassen auf Freischneiden des Waldes, auf einen Walddurchbruch, schließen.
Die Waldarbeit und das holzverarbeitende Gewerbe der Büttner, Schreiner und Holzschnitzer waren die Haupterwerbsquellen der Ansiedler über viele Jahrhunderte bis in die heutige Zeit.
Das Herstellen und Bemalen von Bauerntruhen und die Möbelmalerei machten Schnett weithin bekannt.
Erwähnenswert ist ein aus dem Mittelalter stammender und bis heute erhaltener Brauch, die so genannte Hullefransnocht, wobei es sich um eine Form des Vegetations- oder Totenkultes handeln soll.
Am 2. Januar ziehen junge, als Hulleweiber verkleidete Burschen von Haus zu Haus und verabreichen den Anwesenden 3 Schläge mit einer Haselrute auf den Rücken, die Gesundheit, Glück und Erfolg im neuen Jahr bedeuten.
Danach bittet die Hullefrau um eine Gabe die von ihrem Rutenträger in Empfang genommen wird.
Die gleiche Zeremonie wiederholt sich am Abend in der Gaststätte, wo anschließend das gesammelte Geld vertrunken wird.
weitere Informationen erhalten Sie auch unter:
www.schnett.de
